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Mosconi Cup 2020: Europa holt den Pott zurück

 03.12.2020
(DBU-Presse )

Das europäische Team mit dem deutschen Ex-Weltmeister Joshua Filler hat den Mosconi Cup 2020 gegen das amerikanische Quintett um Shane van Boening am heutigen Donnerstag mit 11:3 deutlich für sich entschieden.

 

So glasklar, wie das Endergebnis vermuten lässt, war das mittlerweile 27. Aufeinandertreffen der beiden Kontinente jedoch nicht. In der Ricoh-Arena in Coventry, das Event wurde corona-bedingt kurzfristig von London nach Coventry verlegt, sicherte sich die USA zunächst den ersten Punkt und hielt auch anschließend am ersten Tag gut mit.

 

Trotzdem gelang es den Europäern, auch dank eines Doppelerfolges von Filler gemeinsam mit Weltmeister und Rookie Fedor Gorst (Russland), das Blatt zu wenden und mit einem 3:2 im Rücken in den zweiten Turniertag zu gehen.

 

Dort fiel dann rückwirkend betrachtet die Vorentscheidung. Gleich drei Partien gingen zwar über die volle Distanz, doch allesamt endeten diese zu Gunsten der stets blau gekleideten Europäer. Etwas deutlichere 5:2 bzw. 5:3-Siege von Gorst und dem Schotten Jayson Shaw brachten letztlich am zweiten Tag den 5:0-White-Wash und die damit verbundene 8:2-Führung.

 

Mit diesem Vorsprung im Rücken spielte es sich am heutigen Donnerstagabend dann natürlich viel beruhigter. Joshua Filler sorgte zunächst mit einem 5:2-Doppelerfolg gemeinsam mit dem Österreicher Albin Ouschan für den neunten Punkt, dem er nur wenige Minuten später durch ein grandioses 5:0 über Skyler Woodward den zehnten Zähler folgen ließ.

 

Zwar musste sich anschließend das Doppel Ouschan/Gorst geschlagen geben, doch Jayson Shaw machte letztlich gegen Shane van Boening den Sack zum 11:3-Endstand zu.

 

Insgesamt zeigte sich, dass das amerikanische Team den kurzfristigen Ausfall von Justin Bergman, ein positiver Corona-Test verhinderte seine Teilnahme, nicht kompensieren konnte. Der nachgerückte Corey Deuel verfügt zwar über eine weitreichende Mosconi Cup-Historie, doch das allein bringt keine Punkte. 

 

Beiden Teams war zudem die fehlende Wettkampf-Härte durchaus anzumerken. Speziell am ersten Turniertag leisteten sich quasi alle Protagonisten ungewohnte Fehler. Im Laufe der weiteren Tage besserte sich dies aber deutlich.

 

Natürlich fand auch dieses Event unter den entsprechenden Hygiene-Bestimmungen statt. Zuschauer waren also vor Ort keine erlaubt, so dass die Spieler und Betreuer sich lediglich selbst ein wenig unterstützen konnten. Eine selbstredend ungewohnte Atmosphäre, die die Europäer offensichtlich besser für sich zu nutzen wussten.

 

 

 

Foto: Matchroom Pool

 

 

 



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