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Gleich zwölf neue Meister ermittelt

 05.04.2018
(DBU-Presse / Billardmagazin Touch)

Rechnet man die Demonstrationswettbewerbe dazu, so wurden am heutigen dritten Tag der Deutschen Jugendmeisterschaften in Bad Wildungen ganze zwölf neue Deutsche Meister ermittelt.

 

Im Pool-Billard fielen zunächst zur Mittagszeit die Entscheidungen im 8-Ball. Bei der weiblichen U19 stand dabei erneut Natalia Gündüz vom BC Wiesbaden 2000 im Finale, doch erneut sollte es nicht reichen für die 14-jährige. Dieses Mal war die Dachauerin Alina Brummer einen Tick stärker und sicherte sich den DM-Titel mit einem 4:2-Erfolg. Der dritte Platz ging derweil an Hayley Greilich (PBC Schwerte) und Vivien Heine vom BC Osterode.

 

Boris Ivanovski aus Hannover heißt der Sieger bei der männlichen U17. Der Bruder von Veronika Ivanovskaia lieferte sich ein hauchdünnes Finale mit Daniel Schmid aus dem bayerischen Weilach, welches er mit 5:4 für sich entscheiden konnte. Schmid ging zuvor schon im Halbfinale über die volle Distanz, doch dort hatte er gegen Moritz Neuhausen (PBC St. Augustin) noch das bessere Ende für sich gehabt. Ebenfalls Bronze ging an Neuhausens Vereinskollege Matthias Jerke.

 

Ein Duell zweier Zweitligaspieler lieferten sich parallel im Finale der U19 der Geraer Christian Fröhlich und dessen Nationalmannschaftskollege Luca Menn vom PBC St. Augustin. Letztgenannter hatte mit 6:4 das bessere Ende für sich und verhinderte vorerst einen weiteren Titelgewinn für Christian Fröhlich. Menn hatte im Semifinale ein ebenso spannendes Match gegen seinen Vereinskollegen Niklas Dohr zu überstehen, während Fröhlich gegen den Wiesbadener Richard Nussberger beim 6:0 weitaus weniger Probleme hatte. 

 

Ein Spiel auf bereits sehr ansehnlichem Niveau lieferten sich die beiden U15-Finalisten des Demonstrationswettbewerbes dieser Altersklasse. Der Lübecker Fabian Ochs wurde durch den erst 10-jährigen Felix Vogel aus Marburg schon ganz schön gefordert, konnte sich aber dennoch mit 3:2 durchsetzen. Platz drei teilten sich Yuma Dörner (VfV Hildesheim) und Eric Mattern vom PBV Schwetzingen. Beide Semifinals gingen ebenfalls über die volle Distanz.

 

Einen glasklaren Sieg feierte Topfavorit Simon Blondeel vom DBC Bochum in der Freien Partie der U21 auf dem großen Matchbillard. In dem Sechserfeld behielt er im Modus Jeder gegen Jeden stets die Oberhand und ging dabei lediglich einmal über die volle Distanz von zwanzig Aufnahmen. Eine Höchstserie von 169 und ein Turnier-Schnitt von knapp 20 Punkten sprechen ansonsten eine deutliche Sprache. Mithalten konnte da nur sein Bruder und Vereinskollege Lukas Blondeel, der nach seiner Auftaktniederlage gegen Simon gut ins Turnier fand und fortan ungeschlagen blieb. Die Bronzemedaille ging an Enrico Ercolin (BG RW Krefeld), der zunächst mit drei Siegen gestartet war, dann aber gegen die Gebrüder Blondeel den Kürzeren zog.

 

Seinen Titel verteidigen konnte der Bottroper Jan Gaspari im Dreiband der U17 auf dem Turnierbillard. Mit dem Duisburger Ali Ibraimov lieferte er sich über vierzig Aufnahmen ein spannendes Match, welches letztlich mit 29:27 für Gaspari endete. Deutliche Angelegenheiten waren zuvor die Halbfinals gewesen, in denen sich Aaron Bichler (BC Landau) und Cederick Liskow vom BC Hilden geschlagen geben mussten.

 

Neuer Deutscher Meister im 5-Kegel ist Tom Löwe aus Lobberich. Der letztjährige Vizemeister bekam es im Finale mit dem Neuruppiner Michel Peters zu tun, den er mit 3:1-Sätzen niederringen konnte. Die Entscheidung fiel im vierten Satz, als Löwe nach langsamen Beginn beider Spieler mit hohen Punktzahlen davonziehen konnte. Die Bronzemedaille gingen an Peters‘ Neuruppiner Kollegen Johannes Adelt und Alex Hopf.

 

Ein reines Chemnitzer Finale sahen die Zuschauer im Demonstrationswettbewerb Eurokegel der U17. Justin Gruner sicherte sich den ersten inoffiziellen Deutschen Meistertitel und den damit verbundenen Platz in den Geschichtsbüchern. Gegen seine Vereinskollegen Felix Schrobback ging das Match über die volle Distanz, ehe Gruner mit 100:94-Punkten im Entscheidungssatz das glücklichere Ende für sich hatte. Bronze ging gleich doppelt an den BC Empor Freiberg in Person von Martin Krahlisch und Maximilian Gottschalk.

 

Bei der U21 heißt der erste Deutsche Jugendmeister im Eurokegel Nico Hänsch vom ASSV Horka. Der Nachwuchsspieler, der bereits seit vielen Jahren bei der DJM dabei ist, schlug im Finale den Neuruppiner Alex Hopf mit 100:82 und 100:78-Punkten. Deutlicher waren zuvor die Halbfinals ausgefallen. Johannes Adelt (ebenfalls Neuruppin) und der Gießener Julian Rannefeld mussten sich nach ihren Niederlagen mit Bronze begnügen.

 

Im Pool-Billard gingen heute Abend zudem die 10-Ball-Wettbewerbe zu Ende. Neuer Deutscher Meister der männlichen U17 ist Dennis Laskowski vom PBV Schwetzingen, der sich bekanntlich bereits den Titel im 14/1-endlos sichern konnte. Im Finale stand er Moritz Neuhausen vom PBC ST. Augustin gegenüber, den er mit 5:2 in Schach halten konnte. Die Bronzemedaillen gingen an Finn Böge (PBC Lübeck) und den Osnabrücker Jacques Wollschläger, der sich in seinem Halbfinale mit 4:5 hauchdünn gegen den späteren Sieger geschlagen geben musste.

 

Auch bei der U19 gibt es nunmehr einen zweifachen Deutschen Meister. Christian Fröhlich vom PBC Gera, der genauso wie Laszkowski im 14/1-endlos siegreich war, konnte sich nun auch den Titel im 10-Ball sichern. Im Finale besiegte er den Straubinger Pete Herman deutlich mit 6:1. Da schien das vorangegangene Halbfinale schon ein schwereres Stückchen Arbeit gewesen zu sein, denn gegen Leon Kohl (PBC Altstadt) ging die Partie über die volle Distanz. Pete Herman behielt dort seinerseits gegen Lukas Hapke (PBC Anröchte) mit 6:4 die Oberhand.

 

Chiara Böhmer vom PBC Phönix Düren wollte ihren männlichen Pendants natürlich in nichts nachstehen und sicherte sich nach Gold im 14/1 nun auch den DM-Titel im 10-Ball. Gegen die Wiesbadenerin Natalia Gündüz nutzte sie die sich bietenden Chancen besser und gewann verdient mit 4:2. Mit dem gleichen Ergebnis hatte sie zuvor auch gegen Maximiliana Neuhausen (PBC St. Augustin) gewinnen können, während Gündüz gegen Marie Kanngießer (BC Osterode) mit 4:1 gar noch deutlicher erfolgreich war.

 

Last not least nimmt auch der Snooker-Wettbewerb der U21 an Fahrt auf. Titelverteidiger Richard Wienold, der gleichzeitig auch amtierender Deutscher Meister der Herren ist, sicherte sich in seiner Gruppe den Sieg und steht damit im Viertelfinale. Umut Dervis Dikme (BC Stuttgart) dürfte dies mit 3:0-Siegen ebenso wenig zu nehmen sein wie Loris Lehmann aus Kiel.

 

Aktuelle Fotos zur DJM finden sich auf der unten aufgeführten Mediaseite. Natürlich werden auch die Ergebnisse via http://portal.billardarea.de/cms_single stets zeitnah aktualisiert.

 

 

Mediaseite:

http://www.germantour.net/djm_2018_media_tool.asp

 

Facebook:

https://www.facebook.com/dbu.billard/?fref=ts

 

 

Die heutigen Deutschen Meister in den verschiedenen Disziplinen. Es fehlt Chiara Böhmer.

 

Und die Gewinner der Demonstrationswettbewerbe



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